Nach dem Umbau des Stadtschlosses und dem Neubau des Schlosses Sanssouci regierte Friedrich II. fast nur noch von Potsdam aus: von Mai bis Oktober im Sommerschloss auf den Weinbergterrassen, von November bis April im Stadtschloss. Nach Fertigstellung des Neuen Palais verbrachte er meist den Juli dort in Gesellschaft seiner königlichen Geschwister und anderer hoher Besucher. Der König stand morgens zwischen 3 und 4 Uhr auf und ging gegen 22 Uhr schlafen.
Am 17. 8. 1786 starb er im Schloss Sanssouci, im Volk inzwischen der "Alte Fritz" genannt. Aber erst 205 Jahre nach seinem Tod wurde er in der Grabstätte neben seinem Sommerschloss begraben, die er als 32jähriger Mann anlegen ließ.
In den Potsdamer Souvenir-Läden begegnet einem der König allenthalben: in Gips und Bronze, gemalt, gedruckt, gestickt - für jeden Geschmack etwas. Wer dem "Alten Fritz" auf humorvolle Weise begegnen möchte, findet unter diesem Link verblüffende Einblicke in die Geschichte.
Foto: Friedrich der Große allgegenwärtig.wie hier auf der Fahne eines Wassersportvereins