Auf einer Länge von rund 1.5 Kilometer Länge zog sich rund 250 Jahre lang ein Kanal durch Potsdam. Er entstand durch die Begradigung und Verschalung früherer Entwässerungsgräben und diente fortan zusätzlich als Transportweg. Alles geschah nach holländischem Vorbild. Mit seinen Brücken schuf er im alten Potsdam zahlreiche romantische Winkel.
Der Kanal war allerdings nichts für feine Nasen. Immer wieder tauchte die Forderung auf, ihn zuzuschütten. Im Zuge einer autofreundlichen Umgestaltung der Potsdamer Innenstadt Mitte der sechziger Jahre wurde die Zuschüttung Realität. Die Flächen über dem Kanal dienten nun meist als Parkplätze.