Zu einer Stadtmauer gehören auch Tore. Und das waren in Potsdam besondere Schmuckstücke. Drei der früheren Stadttore stehen noch, von zweien sind nur noch Rudimente vorhanden und das Tor am Havelübergang gibt es schon lange nicht mehr.
Das prunkvollste Tor ist das Brandenburger Tor am Luisenplatz; durch dieses Tor führte schon zu Zeiten Friedrichs II. der Weg aus der Stadt zum Park Sanssouci. Schlicht und einfach, aber sehr harmonisch ist das Jägertor.
Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. ritt durch dieses Tor in sein Jagdrevier. Trotzig und abweisend dagegen nur 200 Meter weiter das Nauener Tor.
In der Berliner Straße Richtung Glienicker Brücke steht noch ein Rest des im 2. Weltkrieg zerstörten Berliner Tores. Fast am Ende der Breiten Straßen fällt ein scheinbar ägyptischer Obelisk auf. Er war Teil des Neustädter Tores.