Gleich hinter der Berliner Stadtgrenze, um Ufer des Griebnitzsees, wurde am Ende des 19. Jahrhunderts eine Villekolonie für jene angelegt, die es in Berlin zu Reichtum gebracht hatten und die nun die Abgeschiedenheit von der Großstadt suchten:
Fabrikanten, Bankiers, hohe Beamte, auch ein paar Künstler. Sogar einen eigenen Bahnhof bekam die Kolonie - der heutige S-Bahnhof Griebnitzsee.
Mies van der Rohe, Hermann Muthesius, Alfred Grenander waren hier einige der Architekten, die dazu beitrugen, dass sich hier nahezu alle Baustile der Zeit um die Jahrhundertwende versammelt sind.