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Wissenschaftspark "Albert Einstein"

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Seit 170 Jahren ist auf dem 94 m hohen Telegrafenberg - auf die jeweilige Zeit bezogen - Hightech angesiedelt. Zuerst war es ein optischer Telegraf. Einer von 61, die die schnelle Nachrichtenübermittlung zwischen Berlin und Koblenz mittels verstellbarer Signalarme ermöglichten.

Die saubere Luft auf dem Berg lockte Astronomen an: 1876 begann der Bau des Astrophysikalischen Observatoriums, des ersten seiner Art auf der Welt. Wilhelm Julius Foerster begann hier mit der Spektralanalyse des Lichtes aus dem Kosmos und legte damit den Grundstein für die Astrophysik.

1899 entstand hier das größte Linsenfernrohr der Welt. An diesem Gerät arbeitete u.a. Karl Schwarzschild. Die Urania Potsdam ermöglicht Besichtigungen des Refraktorgebäudes.

Ganz in der Nähe steht eines der berühmtesten Bauwerke Potsdams - der Einsteinturm, der nicht nur wissenschaftliche Bedeutung besitzt, sondern auch ein Meilenstein der modernen Architektur ist. Führungen "Rund um den Einsteinturm" veranstaltet die Urania Potsdam.

Während sich das Astrophysikalische Institut inzwischen in Babelsberg angesiedelt hat, sind heute eine Reihe wissenschaftlicher Institute, die sich vor allem mit der Erforschung der Erde befassen, im Wissenschaftspark angesiedelt.


Foto: der Einsteinturm

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